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Schleudern ist eine der Hauptursachen von Verkehrsunfällen. 40 Prozent aller Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang werden durch Schleudern verursacht. Mit ESP® ließen sich bis zu 80 Prozent aller Schleuderunfälle verhindern. ESP® erkennt eine drohende Instabilität des Fahrzeugs und greift blitzschnell ein, so dass das Fahrzeug für den Fahrer besser beherrsch- bar bleibt und nicht ins Schleudern gerät, solange physikal- ische Grenzen nicht überschritten werden.
ESP® ist ständig aktiv. Ein Mikrocomputer überwacht die Signale der ESP®-Sensoren und vergleicht 25 Mal pro Sekunde, ob der Lenkwunsch des Fahrers und die tatsäch- liche Bewegung des Fahrzeugs übereinstimmen. Weichen die Werte voneinander ab, reagiert das System blitzschnell – ohne Zutun des Fahrers: Es nutzt das Bremssystem des Fahrzeugs, um es stabil in der Spur zu halten. Mit gezielten Brems- eingriffen erzeugt ESP® die notwendige Gegenkraft, damit das Fahrzeug dem Lenkwunsch des Fahrers folgt. ESP® initiiert nicht nur gezielte Bremseingriffe. Es kann zudem die Antriebsräder durch bestimmte Motoreingriffe beschleunigen. So bleibt das Fahrzeug stabil, soweit es die physikalischen Grenzen zulassen.
Die aktiven Fahrsicherheitssysteme ABS, ASR und ESP® wurden von Bosch auf den Markt gebracht und tragen maßgeblich zur Verbesserung der Fahrsicherheit bei.
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